FINISSAGE
mit Rheim Alkadhi, Natascha Sadr Haghighian und Haytham El-Wardany
Sa 14 Dezember, 19—22 Uhr

 

19 Uhr
Majnoon Field Samples
Lesung und Diskussion eines Ausstellungsführers von Rheim Alkadhi



19:30 Uhr
Two Dark Patches
Lesung und Diskussion einer Kurzgeschichte von Haytham El-Wardany, die für die Ausstellung “Majnoon Field” von Rheim Alkadhi in der Temporary Gallery entstanden ist. Der Autor wird anwesend sein.

20:30 Uhr
Artist Talk von Natascha Sadr Haghighian
Die Künstlerin wird über ihre künstlerische Praxis sprechen sowie über jüngsten Projekte, wie ihr Beitrag zum Deutschen Pavillon auf der diesjährigen Venedig Biennale.

Alle Beiträge in englischer Sprache.

Essen und Getränke werden bereit gestellt.

Rheim Alkadhi ist eine interdisziplinäre Künstlerin, die unter unbeständigen Bedingungen konstant zwischen sich verändernden kulturellen und sozialen Kontexten arbeitet. Auf poetische Weise eröffnet sie vielschichtige Perspektiven auf Ökologie, Grenzen, Migration, Genderthematiken und die Intimität sozialer Beziehungen, die Sehgewohnheiten hinterfragen. Alkadhi wurde in New York geboren, sie lebte im Irak und in den Vereinigten Staaten. Sie absolvierte ein Studium an der University of California in Irvine und an CalArts in Valencia, erhielt zahlreiche Stipendien und nahm an vielen Artist-in-Residence-Programmen teil.

Haytham el-Wardany ist Schriftsteller und Übersetzer. In seinem jüngsten Buch, “The Book of Sleep” (erschienen 2017 im Alkarma-Verlag, Kairo) beschäftigt er sich mit dem politischen und ästhetischen Potenzial einer Dialektik des Schlafs und der Wachsamkeit im postrevolutionären Moment. In Kürze erscheint seine Kurzgeschichtensammlung “Irremediable”.



Natascha Sadr Haghighian möchte anstelle ihrer Biographie  auf Bioswop aufmerksam machen. Auf www.bioswop.net können Künstler und andere Kulturschaffende Lebensläufe ausleihen, tauschen und verschiedene Zwecke zusammenstellen. Die Website wurde im Oktober 2004 in Betrieb genommen und ist noch in Arbeit. Ziel ist es, dass immer mehr Menschen ihre Lebensläufe für repräsentative Zwecke wie Kataloge etc. austauschen. Das Projekt zielt auf noch mehr "Redundanz" in diesem speziellen Teil der Künstlerproduktion ab. Bioswop hofft, den Zweck von CVs und Lebensläufen endlich zu untergraben - oder sie zumindest ein wenig zu einer unterhaltsamen Lektüre zu machen.

 

Bild
Rheim Alkadhi: Harvest of Flames, 2019
Photo: Christiane Schmidt