Zu Bedarfen vor Ort, Anregungen zur Verbesserung und Hinweisen zu Barrieren wenden Sie sich gerne an:

info@temporarygallery.org

Die Temporary Gallery ist in den Jahren 2022-2024 Teil des Projektes Islands of Kinship (Inseln der Verwandtschaft).

Das Projekt Islands of Kinship verbindet und verändert die praktische Funktionsweise von sechs mittelgroßen Institutionen für visuelle Kunst in verschiedenen Regionen Europas: Prag, Bratislava, Bitola/Skopje, Köln, Helsinki, Riga. Gemeinsam beschäftigen wir uns mit Inklusion, alternativen Verwandtschaftsformen und neuen Wegen des Zusammenseins, des demokratischen Austauschs und der Ethik und suchen praktische Lösungen für eine umweltfreundliche, kollaborative Kultureinrichtung.

In diesem Zuge möchten wir uns für ein diverseres Publikum aufstellen und Zugänge schaffen. Einerseits sollen dazu Barrieren (räumlich und sprachlich) abgebaut werden, andererseits werden aktiv neue Gemeinschaften angesprochen und eingebunden. Die Temporary Gallery ist sich bewusst, dass sie kein barrierefreier Ort ist oder werden kann. Dennoch möchten wir zunehmend Barrieren abbauen und auch auf inhaltlicher Ebene inklusiver und weniger bzw. nicht ausschließlich akademisch sein. Hierbei freuen wir uns über Anregungen zur Verbesserung.

Zugänglichkeit der Ausstellungsräume:
Grundsätzlich ist der Kunstverein barrierearm: es gibt bis auf eine Hochebene keine Stufen, alle Türen sind mit dem Rollstuhl zu durchqueren. Behinderten-Parkplätze befinden sich…
Eine stufenlose/behindertengerechte Toilette steht leider nicht zur Verfügung.
Die Ausstellungen und Veranstaltungen sind kostenlos.

Orientierung für blinde Menschen und Menschen mit Sehbehinderung:
Die Temporary Gallery verfügt über kein Leitsystem. Wir empfehlen, in Begleitung zu kommen. Blindenhunde sind erlaubt.

Angebote für Menschen mit Lernschwierigkeiten:
Für Menschen mit Lernschwierigkeiten bieten wir in den Ausstellungen Einführungstexte in Einfacher Sprache an. Die Einfache Sprache hat zum Ziel, sehr verständlich zu sein und folgt dafür einem klaren Regelwerk.

Programm
Ein Großteil des Programms wird von internationalen Künstler*innen umgesetzt und findet daher auf Englisch statt. Wir versuchen zunehmend, auch lokale Positionen zu integrieren und auch Veranstaltungen auf Deutsch anzubieten. Generell bewegt sich das Programm zwar um philosophische und gesellschaftliche Fragen, der Ansatz ist jedoch, diese im Kleinen zu verfolgen und verständlich zu vermitteln.